Di., 25. Jan.
20.00 Uhr
Eintritt: 15,- / erm. 10,- Euro

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JOACHIM ZELTER: Die Verabschiebung“ – Lesung

 

Joachim Zelter liest aus seinem neuen Roman Die Verabschiebung
( Stuttgart: Kröner, März 2021)
Eigentlich könnte alles gut sein zwischen Julia und Faizan. Seit einigen Wochen sind die beiden ein Liebespaar – wenn Faizan in diesem Land nur bleiben dürfte. Als Asylbewerber aus Pakistan sind seine Chancen auf ein Hierbleiben gleich null. Und so entschließt sich Julia, ihren Freund zu heiraten, obgleich sie eigentlich niemals und unter keinen Umständen jemals heiraten wollte. Doch wenn sie geglaubt hat, dass mit einer Ehe nun alles gut werde, dann hat sie sich geirrt.

Der Roman erzählt die Endlosigkeit und Aussichtslosigkeit eines Asylverfahrens in Deutschland, wo auch eine Ehe kein hinreichender Grund mehr für irgendetwas ist – schon gar nicht für ein Hier- oder Zusammensein. Der Roman beschreibt einen kafkaesk-kalten Kosmos akribischen Rechts, in dem die beteiligten Menschen – in einem endlosen Kraftakt – immer mehr an Autonomie und Substanz verlieren, bis kaum mehr etwas von ihnen übrig ist.
„Worte, die mit voller Wucht den Nerv treffen. Das kann weh tun. Und so kann das nur die Literatur.“ (
SWR 2)

Der Albtraum eines Asylverfahrens in allen unwürdigen bis kafkaesken Details.“ (Südwest Presse)

Joachim Zelter ist Autor der Polittbüro-Produktionen „Schule der Arbeitslosen“, „Die Würde des Lügens“ und „Die 7 Todsünden treffen sich auf der Eröffnungsfeier eines xbeliebigen Grossprojektes in einer nicht näher zu bezeichnenden Hansestadt“.

www.joachim-zelter.de